Tarifvertrag des groß- und außenhandels bayern

Die beklagte Gesellschaft hat jedoch seit 2001 einen internen Arbeitsvertrag, der vorsieht, dass die Reise zum ersten Kunden und die Rücksendung vom letzten Kunden nicht als Arbeitszeiten gelten, wenn die Fahrt 20 Minuten nicht überschreitet. Reisen von mehr als 20 Minuten zählen nur dann als Arbeitszeit, wenn An- und Abreise jeweils länger als 20 Minuten dauern. Der Kläger ist bei der beklagten Firma im Außendienst als Servicetechniker beschäftigt. Die Beklagte ist an den regionalen Tarifvertrag für den Groß- und Außenhandel gebunden. Diese Tarifverträge gelten für das Arbeitsverhältnis des Klägers auf der Grundlage einer dynamischen vertraglichen Bezugsklausel. Der Tarifvertrag enthält eine Verordnung, die besagt, dass alle Tätigkeiten, die ein Arbeitnehmer als primäre vertragliche Verpflichtungen ausübt, zu entschädigen sind. Der Tarifvertrag enthält keine Öffnungsklausel, die unterschiedliche Betriebsvereinbarungen erlaubt. Die bayerische Niederlassung des ZVEI ist die regionale Verbindung, die die Vereinszentrale mit den von Produktgruppen organisierten Fachverbänden verbindet. Sie vertritt die gemeinsamen Interessen der bayerischen Elektro- und Elektronikindustrie und ihres Verbandes im Freistaat Bayern. Dennoch muss der BAG-Beschluss in Zukunft berücksichtigt werden. Die Arbeitgeber sollten prüfen, ob nach dieser Rechtsprechung Tarifverträge in ihrem Fall auch betriebsbereit sind, um Betriebsvereinbarungen über eine begrenzte Reisezeitbezüge auszuschließen. Gegebenenfalls kann es im Tarifvertrag eine Klausel geben, die (anders als im vorliegenden Fall) abweichende Arbeitsverträge zulässt. Auf der Grundlage dieser Betriebsvereinbarung hat der beklagte Arbeitgeber die ersten 20 Minuten der ersten und letzten Fahrten zur Arbeitszeit des Klägers nicht aufgenommen und folglich für diese Zeit nicht bezahlt.

Das fängt bei der Schulung an, bei der sie alle Geschäftsbereiche durchlaufen. Fast alle ausgebildeten “Südmetaller” bleiben im Unternehmen, sehen sich eine Perspektive und eine berufliche Zukunft. Die Bezahlung erfolgt nach dem Tarifvertrag für die Beschäftigten der bayerischen Groß- und Außenhandelsunternehmen des LGAD (Nationaler Verband für Groß- und Außenhandel, Vertrieb und Dienstleistungen Bayern).